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Ältere Geschichte des Vereines:
Im Jahre 1764 kam es in Borken zu einer Begebenheit, die auf die Ursprünge der Schützen in Marbeck hinweist.
Erhaltenen Prozeßunterlagen des Stadtarchives Borken ist zu entnehmen, daß den selbstbewußt auftretenden Schützen aus den
Bauernschaften von den Borkenern der Einzug mit geladenem Gewehr, Trommeln, Fahnen und Violinen in die Stadt mißgönnt wurde.
Die Schützen aus den Bauernschaften Marbeck und Hoxfeld beriefen sich auf ihre vom Landesherren dem Fürstbischof von Münster
verliehenen Rechte.
Danach durften sie nach dem Scheibenschießen einen Vogel von der Stange schießen. Außerdem war ihnen ein silbernes Gnadenzeichen
verliehen worden. Dies befestigten sie am Hut ihres jeweiligen Königs. Zur Schützenmesse in der Borkener Kirche durfte dieser den
Hut bis zur Wandlung aufbehalten.
Die Schützen aus Marbeck und Hoxfeld hatten das Recht, mit geladenen Gewehren, Trommeln und Violinen bis vor das Stadttor zu
marschieren. Dort wurde ein dreifacher Salut geschossen: zu Ehren des Landesherren, des Fürstbischofs von Münster, zu Ehren
des hochwürdigen Domkapitels und zu Ehren der silbernen Schützenplakette.
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